SONNTAG, 01.10.2017

Im Gegensatz zu vielen anderen Wildtieren brauchen Orang-Utans an die sieben Jahre, in welchen sie eng mit ihrer Mutter verbunden leben und alle wichtigen Verhaltensweisen für das Überleben lernen. Umso tragischer ist es, wenn in Indonesien durch Brandrodung Orang-Utans verwaisen und völlig auf sich allein gestellt sind. Zudem gibt es oft Jungtiere, die von Menschen zur Belustigung gehalten werden und schrecklich leiden. Ein Glück, dass es Auffangstationen wie das “International Animal Rescue Center” gibt. Dort werden die Kleinen beschützt, gepflegt und behutsam an das Leben in der Wildnis herangeführt, um später wieder ausgewildert werden zu können.

Die Direktorin Karmele Llano Sanchez erklärt:

“In unserer Waldschule lernen die Kleinen als Erstes, wie sie sich vom Boden hochziehen und Zeit auf den Bäumen verbringen. Das mag wie eine sehr einfache Sache erscheinen, doch einige der Orang-Utans wurden von Menschen in Ketten oder kleinen Käfigen gehalten. Und am Anfang haben sie große Angst davor, auf einen Baum zu klettern. Das endgültige Ziel unserer Einrichtung ist, dass wir diese Tiere wieder in die Wildnis entlassen können.”

At the International Animal Rescue Orangutan Center, orphaned baby orangutans learn what it takes to survive in the wild. Because c'mon, just look at these little guys.

Gepostet von Great Big Story am Donnerstag, 26. Oktober 2017