Bist Du morgens fit?

Wenn Du ein Morgenmensch bist, der mit dem ersten Sonnenstrahl wach wird, sofort energiegeladen in seine Klamotten springt und es kaum abwarten kann, aus dem Haus zu kommen und auf Menschen zu treffen, dann wirst Du mit einem Hund viel Freude haben. Die Fellnase muss morgens ihr Geschäft erledigen und sich nach der langen Nacht bewegen. Dabei begegnest Du meistens auch anderen Hundehaltern, mit denen sich zumindest ein bisschen Small Talk kaum vermeiden lässt. Wenn Du ein Hundemensch bist, hast Du Spaß daran und Du musst Dich dazu nicht überwinden.

Bist Du ein Morgenmuffel?

Wenn Du dagegen morgens nur schwer aus den Federn kommst und am liebsten keinen Menschen sehen willst, bist Du ein Katzenmensch. Zwar ist es durchaus möglich, dass die dämmerungsaktive Samtpfote Dich ebenfalls recht früh aufweckt, aber eine Katze kann zumindest ihre Toilette in den eigenen vier Wänden benutzen oder, wenn sie Freigang hat, alleine draußen spazieren gehen. Dann kannst Du Dich nochmal hinlegen oder gemütlich duschen, frühstücken und richtig wach werden, bevor Du Kontakt zu Deinen Mitmenschen aufnimmst.

Gehst Du gerne spazieren?

Du liebst es, in der Natur zu sein und ausgiebige Spaziergänge zu machen? Keine Frage, dann bist Du ein Hundemensch. Mit ihm kannst Du gemeinsam die umliegenden Felder und Wälder erkunden und Dich viel an der frischen Luft bewegen. Wenn Du nicht gern alleine spazieren gehst, musst Du Dich auch nicht mehr auf die Suche nach Gleichgesinnten machen, die gerade Zeit haben. Dein Hund begleitet Dich gerne und Du wirst durch ihn sicherlich viele neue Menschen mit eigenem Vierbeiner kennenlernen, die ebenfalls gern in der Natur sind.

Du gehst gerne aus?

Wenn Du dagegen gerne und häufig auf kulturelle Veranstaltungen, Partys und andere Events gehst, bei denen viele Menschen sind, dann bist Du mit einer Katze besser beraten. Auf derartig gesellige und eventuell auch laute Anlässe sollte man ein Haustier nicht mitnehmen. Eine Katze kann – je nach Charakter und Umständen – länger alleine bleiben als ein Hund. Einen Hund sollte man pro Tag bei guter Beschäftigung insgesamt nicht länger als maximal sechs Stunden am Stück alleine lassen. Hat eine Katze Freigang oder eine Zweitkatze, vermisst sie ihre Menschen in der Regel weniger als ein Hund.

Du bist wind- und wetterfest?

Wer einen Hund hat, muss bei jedem Wetter mit ihm spazieren gehen. Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit. Man muss sich täglich mehrmals motivieren können, das Haus zu verlassen, auch wenn es draußen ungemütlich ist. Und das über durchschnittlich zehn bis dreizehn Jahre, die ein Hundeleben dauert. Wenn Dir das nichts ausmacht und Du Dich vielleicht sogar darüber freust, dass Du ein bisschen abgehärtet wirst und dadurch eine Bomben-Gesundheit kriegst, dann bist Du ein Hundemensch.

Du bist ein Couchpotato?

Kannst Du Dir dagegen nicht vorstellen, bei ungemütlichem Wetter etwas anderes zu tun, als Dich in eine Decke gemummelt vor den Fernseher zu legen, dann bist Du ein Katzenmensch. Sie wird Dir dabei sicher gerne schnurrend Gesellschaft leisten, denn auch Stubentiger verabscheuen Regen. Auch, wenn Du Dich nicht gerne bewegst oder lieber in den eigenen vier Wänden Gymnastik zu einer Fitness-DVD machst als draußen laufen zu gehen, wirst Du mit einer Katze glücklicher sein.

Du hast Freude an Training und Erziehung?

Ein Hund begleitet Dich in vielen Alltagssituationen, deshalb muss er auch viel lernen. Das bedeutet, dass Du genügend Zeit und Energie haben musst, ihm dies alles liebevoll und mit Geduld beizubringen und möglicherweise selbst zu lernen, wie Du dies am besten tust. Ein Hund lernt ein Leben lang und es wird immer wieder vorkommen, dass Du bereits Gelerntes mit ihm wiederholen musst oder ihm in neuen Situationen Unbekanntes nahebringen und passende Verhaltensweisen zeigen musst. Wenn Dir dies Freude macht und Du Spaß am gemeinsamen Training und auch Kursen wie Agility oder Dogdancing hast, dann bist Du ein Hundemensch.

Du liebst Unabhängigkeit?

Ist es Dir dagegen zu anstrengend, Dich so viel mit einem Tier zu beschäftigen und ihm so viel beizubringen, dann bist Du ein Katzenmensch. Zwar können auch Katzen mit Hilfe von Klickern trainiert werden, doch eine Samtpfote muss bei Weitem nicht so viel lernen wie ein Hund, da sie ihren Menschen nicht an so viele unterschiedliche Orte begleitet. Ist sie Freigänger, führt sie ohnehin ein sehr unabhängiges Leben, bei dem sich Mensch und Tier nur zwischendrin begegnen. Dies eröffnet natürlich auch Freiraum für den Zweibeiner, der kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn niemand zu Hause auf ihn wartet, während er unterwegs ist.

Du willst Dein Haustier mitnehmen können?

Du möchtest Dein Haustier immer dabeihaben und bist bereit, neben eigenen Sachen auch das wichtigste Equipment für Deinen Vierbeiner wie Napf, Futter, Trinkwasser und Medikamente immer einzupacken? Dann bist Du ein Hundemensch. Der Vierbeiner lernt, sich im Büro angemessen zu verhalten, kann Dich auf Ausflüge und Reisen mit dem Auto oder der Bahn begleiten und auch mal mit Dir ein Eis essen gehen, wenn das Café nicht zu überfüllt ist.

Du bist sehr ortsgebunden?

Verreist Du dagegen nicht viel und kannst Dir nichts Grauenhafteres vorstellen, als umzuziehen, bist Du ein Katzenmensch. Die schnurrenden Vierbeiner sind sehr ortsgebunden – vor allem natürlich, wenn sie Freigänger sind. Ständig an anderen Wohnorten zu leben, mögen Katzen nicht. Wenn Du ein Heim hast, in dem Du für immer bleiben möchtest, wäre das die ideale Voraussetzung, um Dir eine Katze anzuschaffen.