Eine Babymaus mit der Hand aufziehen? Wir zeigen euch, wie es geht!

So macht ihr es richtig:

Manchmal verstossen Mäuse ihren Nachwuchs  direkt nach der Geburt, oder die Mutter wurde getötet. Falls ihr solch ein kleines "Mäusebaby" findet, geben wir euch hier ein paar nützliche Tipps für die Aufzucht.

Gut zu wissen! Babymäuse machen ab dem 10.Tag die Augen auf. Ab dem 20.Tag fressen kleine Mäuse vollkommen selbstständig.

Es ist nach deutschem Recht verboten, wilde Tiere als Haustiere zu halten. Alle gefundenen Tiere müssen wieder in die Natur zurück gebracht werden. Wenn die Maus 8-12 Wochen alt ist, kann sie ausgewildert werden. (Möglichst erst ab April!)

Schlappohr- Tipps für die Waisenaufzucht und Auswilderung:

1. Keine Kuhmilch geben!

2. Katzenaufzuchtsmilch beim Tierarzt besorgen. Falls keine Tierarztpraxis geöffnet hat, kann ein Gemisch aus Fencheltee und Dosenmilch gefüttert werden. Mischverhältnis 50:50.

3. Eine Babymaus muss alle 1-2 Stunden gefüttert werden, hier sollte eine Pipette verwendet werden.

4. Nach dem Fressen kann der Bauch mit einem Wattestäbchen leicht massiert werden. Das regt die Verdauung an.

5. Die Babymaus sollte mit Hilfe einer Wärmelampe oder einer Wärmflasche warm gehalten werden.

6. Nach ca. 3 Wochen kann mit normalem Mäusefutter zugefüttert und die Milch langsam abgesetzt werden.

7. Gegenstände aus der freien Natur können in den Käfig gelegt werden, damit sich die Maus daran gewöhnt.

8. Futter ab der 4. Woche im Käfig ausstreuen, damit die Maus lernt, ihr Fressen selber zu suchen.

9. Ist die Maus gesund und scheu genug, kann sie wieder in die freie Natur. (Zahme Mäuse sollten im Haus bleiben)

10. Am Anfag kann man noch Futter an der Stelle hinterlassen, an der die Maus ausgesetzt wurde.

Wir wünschen viel Erfolg mit der Aufzucht einer süßen Babymaus.

"Raubtierfütterung"

Mäusebabys

Ein Beitrag geteilt von Kazimir (@royalkaz) am 30. Aug 2015 um 14:25 Uhr

Mahlzeit

Schlaft schön!

Verwöhnprogramm