Katzenkrankheiten sind nicht immer lebensbedrohlich, dennoch gibt es einige Erkrankungen der Katze, die sofort behandelt werden müssen. Genau wie wir Menschen können Katzen an unterschiedlichen Krankheiten leiden. Hier findest Du einen Überblick über alle Katzenkrankheiten, ihre Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Katzenkrankheiten

Katzengesundheit

Die Gesundheit Deiner Katze liegt Dir am Herzen, daher solltest Du auf bestimmte Dinge besonders achten. Es gibt viele giftige Lebensmittel für Katzen, die von Deinem Tier auf keinen Fall gefressen werden dürfen. Zudem solltest Du auch Deine Wohnung katzensicher machen, denn schon ein gekipptes Fenster kann zur tödlichen Gefahr werden. Du sieht schon, nicht nur Katzenkrankheiten können lebensbedrohlich werden, auch Deine Wohnung sollte sicher sein.

Katzenkrankheiten im Überblick

Viele Katzenkrankheiten sind leicht zu behandeln, nur wenige Erkrankungen sind lebensbedrohlich

Achte immer darauf, ob Du bei Deiner Katze Änderungen im Verhalten feststellen kannst. Das kann ein Hinweis auf eine Katzenkrankheit sein

Zu den häufigsten Katzenkrankheiten zählen Parasiten und Würmer. Beides lässt sich leicht behandeln

Vorsorge ist wichtig. Impfe Deine Katze regelmäßig und achte auf eine gesunde Ernährung

Häufige Katzenkrankheiten

Zum Glück verlaufen viele Katzenkrankheiten relativ harmlos, solange sie früh genug entdeckt werden. Doch leider gibt es viele Katzen, die nach einer Erkrankung mit gesundheitlichen Folgen kämpfen müssen. Daher ist es besonders wichtig, dass Du Deine Katze bei einem Verdacht einer Katzenkrankheit sofort zum Tierarzt bringst. Doch was sind eigentlich die 10 häufigsten Katzenkrankheiten?

  • Parasiten

  • Atemwegserkrankungen

  • Hauterkrankungen

  • Magen-Darm-Erkrankungen

  • Hautverletzungen / Wunden

  • Zahnerkrankungen

  • Augenerkrankungen

  • Blasenerkrankungen

  • Nierenerkrankungen

  • Ohrenerkrankungen

Während diese zehn Katzenkrankheiten oft harmlos verlaufen (sofern sie früh genug erkannt und behandelt werden), gibt es einige Erkrankungen, die tödlich sein können.

Die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) ist eine Bauchfellentzündung, die Katzen und Kater gleichermaßen befallen kann. Besonders häufig tritt sie auf, wenn sich viele Tiere auf engsten Raum aufhalten. Das ist bei Tierheimen und Züchtern oftmals der Fall. FIP ist nicht behandelbar und gehört zu den Katzenkrankheiten, die immer tödlich verlaufen. Besonders anfällig für diese Erkrankung sind ältere und jüngere Tiere, weil deren Immunsystem nicht mehr oder noch nicht stark genug ist. Viele Tierärzte empfehlen eine FIP-Impfung. Sie kann das Tier schützen, aber eine Erkrankung ist nicht gänzlich auszuschließen.

Die Panleukoensie, die Katzenseuche, ist eine besonders gefährliche Katzenkrankheit. Ausgelöst wird sie durch den Parvovirose-Erreger, der für junge Katzen oft tödlich ist. Die gute Nachricht: Du kannst Dein Tier vor dieser Katzenkrankheit schützen und zwar mit einer Impfung. Am besten sprichst Du schon bei der ersten Untersuchung mit dem Tierarzt über die schützende Impfung. Beachte, dass sich Tiere gegenseitig anstecken können und auch Hunde vor einer Ansteckung geschützt werden müssen.

Ist Deine Katze schon etwas älter, ist sie sehr anfällig für Nierenerkrankungen. Leider passiert es sehr häufig, dass diese Katzenkrankheit zu spät erkannt wird und dem Tier dann nicht mehr geholfen werden kann. Du kannst vorbeugen, indem Du die Nierenwerte regelmäßig beim Tierarzt kontrollieren lässt.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen schützen vor den meisten Katzenkrankheiten. Der Tierarzt wird Deiner Katze dazu Blut abnehmen, sie abtasten und abhören. Aber auch Du kannst einiges tun, damit Deine Katze nicht erkrankt.

Achte auf Auffälligkeiten: Deine Katze frisst oder trinkt nicht mehr wie gewohnt, hat an Gewicht verloren oder kahle Stellen im Fell? Jetzt solltest Du so schnell wie möglich zum Tierarzt.

Auch vermehrtes Schlafen, Schmusen oder Spielen kann ein Anzeichen für eine Katzenkrankheit sein.

Jede Verhaltensänderung sollte ein Warnsignal für Dich sein.

Ansteckende Katzenkrankheiten

Einige Katzenkrankheiten können ansteckend sein. Das gilt nicht nur für andere Tiere, sondern auch für Dich als Halter.

Der Katzenschnupfen und die Katzenseuche sind ansteckende Katzenkrankheiten. Besonders gefährdet sind Freigängerkatzen, denn sie stecken sich sehr schnell an. Doch leider ist der Erreger auch schnell in Deiner Wohnung. Du kannst ihn mit Deinen Schuhsohlen in die eigenen vier Wände bringen. Daher solltest Du auch Deine Wohnungskatze impfen lassen. Katzenschnupfen ist nicht auf den Menschen übertragbar und lässt sich gut behandeln. Katzenseuche endet für das Tier meistens tödlich.

Eine nicht behandelbare Katzenkrankheit ist Katzen-Aids. Ebenso wie Leukose (Katzen-Leukämie) wird Katzen-Aids durch Speichel übertragen. Viele Tierärzte raten deshalb dazu, das Tier kastrieren zu lassen. Denn kastrierte Katzen vermehren sich nicht und kämpfen auch nicht mit anderen Katzen um ihr Revier.

Katzen tragen den Erreger Toxoplasmose in sich, erkranken aber selbst nicht an dieser Katzenkrankheit. Durch ihren Kot werden die hochinfektiösen Eier ausgeschieden und so kann sich der Mensch anstecken. Für gesunde und nicht schwangere Menschen ist der Erreger relativ harmlos, aber Schwangere sollten den direkten Kontakt mit Katzenkot vermeiden. Eine Toxoplasmose-Infektion kann zu Fehlgeburten und Missbildungen beim Baby führen.

Tollwut gehört wohl zu den bekanntesten Katzenkrankheiten, die auch auf den Menschen übertragbar ist. Die Katzenkrankheit ist in Deutschland zwar ausgerottet, aber Tiere, die aus dem Ausland kommen, könnten mit Tollwut infiziert sein. Der Tierarzt wird zur Impfung raten. Allerdings gibt es noch die Tollwut, die von Fledermäusen übertragen wird. Frisst eine Katze eine infizierte Fledermaus, kann sich selbst erkranken und so die Katzenkrankheit auf den Menschen übertragen, zum Beispiel durch einen Biss. Tollwut ist lebensgefährlich, auch für den Menschen, denn diese Erkrankung ist nicht behandelbar.

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