Erbrechen bei Katzen - wie schlimm ist es?

FREITAG, 02.02.2018

Besonders Hauskatzen erbrechen sich gelegentlich. Grund ist oft eine zu ausgiebige Speise oder Reinlichkeit der Katze. Denn bei ihrer Fellpflege gelangen viele Haare in den Magen und klumpen sich nach und nach zusammen, bis es zum Erbrechen kommt. Doch es gibt noch viele andere Ursachen, die zu Erbrechen führen können. Deshalb solltet ihr bei häufigem beziehungsweise regelmäßigem Vorkommen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Mögliche Ursachen:

Oft handelt es sich um eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die durch Infektionen verschiedenster Art hervorgerufen werden kann. Aber auch eine Stoffwechselkrankheit oder Vergiftung ist möglich. Habt ihr womöglich Pflanzen im Haus, die giftig für euren Stubentiger sind? Außerdem könnte auch ein unbemerkter Unfall Ursache sein für das Erbrechen. Ihr könnt dem Tierarzt bei seiner Diagnose helfen, indem ihr ihm einige wichtige Fakten nennt. Dazu gehören die Häufigkeit und Zeitpunkt des Erbrechens, die Art des Erbrechens (wie sieht das Erbrochene aus, wie riecht es?), andere Auffälligkeiten wie z.B. Mattigkeit eurer Katze oder Fieber. Ist eure Katze kraftlos und fiebrig, solltet ihr gleich eine Probe des Erbrochenen mit zum Tierarzt bringen.

Behandlung:

Lasst die Behandlung nur von einem Tierarzt eures Vertrauens machen. Er bzw. sie kann euch auch Tipps für das weitere Vorgehen geben. Diese können je nach Krankheit verschieden sein. Vielleicht ist es beispielsweise nötig, der Katze einige Zeit lang schonenderes Futter zu geben. Achtet auf genügend Flüssigkeitsaufnahme und haltet euch an die Vorgaben des Arztes, falls eure Katze Medikamente braucht. Besprecht mit eurem Tierarzt auch, wie lange ihr eure Katze nicht mehr füttern sollt. Bei einem verdorbenen Magen kann es nötig sein, euren Stubentiger einen ganzen Tag lang auf Zwangsdiät zu setzen, damit sich die angegriffene Magenschleimhaut erholen kann.