Katzensprache

Kaum zu glauben: Ausgewachsene Katzen miauen nur, um mit uns Menschen zu kommunizieren. Und die Frequenz, in der Mieze mit uns „spricht“, liegt etwa im gleichen Bereich wie das Schreien eines hungrigen Babys.

Lauschangriff

Katzen besitzen ein äußerst feines Gehör. Da sie zwei Oktaven höher hören als wir Menschen, können sie sogar die Rufe von Fledermäusen wahrnehmen. Dieser hoch sensible Sinn wurde sogar dem russischen Geheimdienst zum Verhängnis – denn es war das Gehör von Katzen, das einen Lauschangriff auf eine Botschaft in Moskau vereitelte: Die Samtpfoten in der Botschaft hörten Geräusche und begannen, an den Wänden zu kratzen, da sie dahinter Mäuse vermuteten. Wie sich herausstellte, saßen im Gemäuer keine Nager, sondern Wanzen!

Abstiegsgefährdet

Katzen sind wahre Kletterkünstler. Sie kommen spielerisch auf jeden Baum hinauf – allerdings nicht mehr herunter. Woran das liegt? An der Stellung ihrer Zehen: Weil sie diese nicht spreizen kann, um sich festzuhalten, nutzt Mieze sie als eine Art Stütze bei der Kletterbewegung nach oben. Probleme gibt es erst bei der Zurückbewegung. Um wieder runter zu kommen muss sie springen.

Vorsicht giftig!

Was dem Menschen gut tut, kann für Mieze tödlich sein! Schokolade solltest Du Deiner Katze niemals geben, doch auch Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebeln, Avocados und Rosinen sind Gift für jeden Stubentiger. Und auch Nikotin schadet Deiner Katze: Frisst sie den Tabak, kann es zum Atemstillstand kommen, und sogar tödlich enden. Lebt das Tier in einem Raucherhaushalt kann der ständige Qualm außerdem Asthma auslösen. Mehr zum Thema: 10 giftige Lebensmittel für Katzen.

Traumfänger

Können Katzen träumen? Wissenschaftler vermuten: Ja! Wie sie darauf kommen? In Versuchen konnten sie nachweisen, dass die Samtpfoten während ihres Schlafs dieselben Hirnmuster aufweisen wie wir Menschen.

Rechts oder links?

Auch unter Katzen gibt es Rechts- und Linkshänder bzw. -pföter. Forscher in Großbritannien und den US konnten beim Spiel oder Greifen der Beute je nach Geschlecht unterschiedliche Vorlieben feststellen: Weibliche Katzen benutzen eher die rechte Vorderpfote, Kater bevorzugen die linke.

Schlafmützen

Was für ein Leben: Katzen schlafen täglich rund 12 bis 16 Stunden. Dabei dauert ein Nickerchen etwa eine Viertel- bis halbe Stunde. Diese Ruhephasen wechseln sich ab mit Tiefschlafphasen, die im Schnitt nicht länger als fünf Minuten dauern. Auf ein Katzenleben hochgerechnet verbringt Mieze also etwa nur ein Drittel davon in wachem Zustand.

Schweißpfötchen

Apropos Pfote: Katzen schwitzen ausschließlich über ihre Tatzen. Gerade in besonders heißen Sommern fällt es den Tieren schwer, selbst für Abkühlung zu sorgen. Am besten hilfst Du Deinem Stubentiger, indem Du ihm viel zu Trinken anbietest und sein Fell sanft mit einem feuchten Waschlappen abreibst. So verschaffst Du Deiner Katze Kühlung. Denn die Tiere werden die Hitze ausschließlich über ihre Pfötchen los. Kleine Schweißpfötchen also …

Killerkatze

Ganz klar, Katzen sind Jäger! Bevorzugt fallen ihnen Vögel, Nager und andere kleine Säugetiere zum Opfer. Wissenschaftler vermuten heute, dass im Laufe der jahrmillionenlangen Entwicklung unserer Erde so manche Art dank unserer Stubentiger ausgestorben ist.

Schwarze Katze von links

Auch wenn wir sie auf den ersten Blick für pechschwarz halten: Auch schwarze Katzen haben ein gemustertes Fell. Genauer: eine Tigerzeichnung. Bei hellem Licht können wir die Streifen in einem ganz bestimmten Winkel sogar sehen. Bei uns gelten schwarze Samtpfoten als böses Omen. Doch in Japan sieht man sie als Glückskatzen.