Stärkung des Selbstbewusstseins 

Kinder sind umgeben von Personen, die um einiges größer als sie sind. Das kann schon mal furchteinflößend wirken. Doch Katzen haben für kleine Kinder eine angenehme Größe und können so schnell zu besten Freunden werden. Ob ein Kind der Katze vorliest oder einfach mit ihr spricht, sie wird keine Widerworte geben. So wird das Selbstbewusstsein schon von Kindesbeinen an gestärkt. Vor allem auf Kinder, die an Autismus leiden, haben Katzen diesen positiven Effekt.

Stärkung des Immunsystems

Die erste Zeit nach der Geburt werden Babys durch die Antikörper der Mutter geschützt, doch dann muss es alleine zurechtkommen. Dein Kind von allem Schmutz fernzuhalten ist jedoch nicht die richtige Entscheidung. Keime und Bakterien schaden weniger als sie nützen. So auch durch den Kontakt mit einer Katze: Das Immunsystem des Kindes wird durch Kontakt zu einem Haustier gestärkt, fanden Forscher aus Finnland heraus.

Schnurren heilt

Was gefährlich ist und was nicht, können Kinder oft kaum einschätzen. Da kann es schon mal passieren, dass ein Knochen beim Sturz vom Klettergerüst zu Bruch geht. Doch was haben Katzen damit zu tun? Tatsächlich fanden Wissenschaftler heraus, dass das Schnurren von Katzen nicht nur beruhigt, sondern auch eine heilsame Wirkung auf Knochen hat! Solange also eine Hand zum Kraulen noch heil ist, kann der Heilungsprozess beginnen.

Erlernen von Verantwortung

Eine Katze ist immer auch mit Arbeit verbunden. Während ein kleines Baby wohl nur zusehen kann, wird es im Laufe der nächsten Jahre mehr und mehr bei der Haltung der Katze mithelfen können. Damit erlernen Deine Kinder Verantwortung und beginnen ihren Alltag zu strukturieren. Wenn die Kinder groß genug sind, kannst Du ihnen auch eigene Aufgaben geben, so wie etwas das Befüllen des Fressnapfes oder das Reinigen des Katzenklos.

Senken des Allergierisikos

Das Zusammenleben mit einem haarigen Haustier fördert keine Allergien. Ganz im Gegenteil, das Risiko für eine Katzenhaarallergie sinkt sogar. Vor allem wenn Kinder so früh wie möglich mit einer Katze zusammenleben, verringert sich das Risiko, später an einer Allergie zu leiden. Analog zur Stärkung des Immunsystems hat die Katze in diesem Fall nur positive Vorteile. Aber natürlich schließt das eine Allergie nicht aus. Bei Verdacht sollte daher in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um beispielsweise Asthma vorzubeugen.

Verhindern von Neurodermitis

Neurodermitis ist eine sehr unangenehme Krankheit, vor allem für Kinder. Doch kann dem Ausbruch dieser Hauterkrankung schon während der Schwangerschaft entgegengewirkt werden. In einer Studie aus Zürich fanden Forscher heraus, dass Frauen, die in der Schwangerschaft mit Katzen zusammenlebten, Kinder mit geringerem Neurodermitis-Risiko zur Welt brachten.

Soziale Interaktion

Es heißt, Kinder seien immer ehrlich. Doch auch Katzen zeigen recht schnell, wenn sie etwas nicht mögen und laufen weg oder kratzen sogar. Wenn Dein Kind also mit Katzen aufwächst, wird es lernen, der Fellnase mit Respekt gegenüber zutreten. Denn wer Zeit mit dem Tier verbringen möchte, der muss es auch gut behandeln. Diese Kompetenzen lassen sich dann im gleichen Maße auch auf das menschliche Zusammenleben übertragen.

Antrieb zur Bewegung

Im Gegensatz zu einem Hund ist es zwar nicht notwendig, mit der Katze Gassi zu gehen, dafür lieben sie es herumzutoben und zu spielen. Für das Kind ist die Katze ein Ansporn, ein wenig aus sich herauszukommen und sich sportlich zu betätigen. Außerdem fanden Forscher in einer Studie heraus, dass Katzen sogar dünner machen. Denn wenn ein Haustier mit Fell während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt mit dem Kind zusammenlebt, erhöht sich die Vielfalt der Darmbakterien – und diese Vielfalt verringert das Risiko, später an Übergewicht zu leiden.

Gute Gesellschaft

Ab einem gewissen Alter kannst Du nicht mehr durchgehend bei Deinem Kind sein. Ob die Arbeit ruft oder ein Supermarktbesuch ansteht – irgendwann wird Dein Kind lernen, Zeit alleine zu verbringen. Doch gerade in der Übergangsphase ist ein Begleiter auf vier Pfoten ein wunderbarer Helfer. Denn eine Katze ist immer da und kann über Ängste und schwere Situationen Deines Kindes hinweghelfen.

Gut für’s Herz

Katzen sind nicht nur auf sozialer Ebene gut für’s Herz, sondern auch im rein physiologischen Sinne. Nicht umsonst werden die Tiere mehr und mehr zu Therapiezwecken eingesetzt und helfen Menschen dabei, Stress zu lindern und den Blutdruck zu senken. Ihre Anwesenheit beruhigt Kinder, die gerade etwa einen Adrenalin-Schub haben. Zusammen mit den anderen positiven Merkmalen einer Katze kann sich ein Kind in dieser Umgebung perfekt entwickeln.