MITTWOCH, 19.12.2018 Lisa Hummel

Viele kennen die Hunderasse Shiba Inu durch das Internet. Exemplare dieser Gattung sind der Hauptdarsteller einiger Memes wie „Doge“. Lustige Bilder und Videos zu der japanischen Rasse haben sich dadurch verbreitet. Zudem wurde dem Shiba, der für dieses Meme als Modell fungierte, eine eigene Kryptowährung gewidmet: die Dogecoin. Shibas sind beliebte Hunde, die nicht nur Herzen erobern, sondern auch das Internet. Was du sonst noch über die Rasse wissen musst, erfährst Du hier.

Charakter und Haltung Shiba Inu

Der Shiba Inu ist die kleinste der japanischen Rassen. Wegen ihrer spitzen Ohren und ihres Aussehens werden diese Hunde, wenn sie rotes Fell haben, auch oft mit Füchsen verglichen. Er gehört zudem zu den Rassen, die eine genetische Nähe zum Wolf besitzen.

Charakteristisch sind der kompakte Kopf, die spitzen Ohren und der ringförmige Schwanz, der auf dem Rücken aufliegt. Shibas gibt es in den Farben Rot, Rot-Sesam, Schwarz-Sesam, Schwarz-Loh, Sesam und Creme. Sein Oberfell ist dicht, kurz und fest. Das untere Fell ist hingegen weich und wärmespendend. Shibas sind sehr pflegeleicht. Gelegentliches Bürsten sorgt aber für extra schönes Haar und vor allem in der Zeit des Fellwechsels kann Unterstützung in Form von Bürsten und Kämmen nicht schaden.

Ursprünge des Shiba

Der Shiba stammt ursprünglich aus Japan und ist an kalte Temperaturen angepasst. Die Linie lässt sich dabei bis 300 vor Christus zurückverfolgen. Die Rasse war mehrere Male vom Aussterben bedroht, konnte jedoch gerettet werden und wird heutzutage in Asien, Europa und Amerika gezüchtet.

Ursprünglich wurden Shibas zur Jagd nach kleinen Tieren eingesetzt. Ihre relativ kleine und muskulöse Statur ist gut dafür geeignet, durch dichte Wälder zu pirschen. Heutzutage ist nicht mehr bekannt, woher der Name dieser Hunde tatsächlich stammt, aber es gibt unterschiedliche Theorien dazu: Der Shiba ist die kleinste der japanischen Hunderassen, das Schriftzeichen „shiba“ steht für etwas Kleines. Auch seine Fellfarbe kann ihm seinen Namen eingebracht haben. Die Bezeichnung „shiba-aka“ bezeichnet eine braun-rote Farbnuance. Die dritte Theorie legt nahe, dass der Ursprung des Namens auf den Ort Shiba-mura zurückgeht.

Wesen und Charakter des Shiba Inu

Shibas sind wegen ihres drolligen Aussehens nicht nur in Japan beliebt. Er ist auch für sein ausgeprägtes Wesen bekannt. Eigenschaften, die dieser Rasse nachgesagt werden, sind Intelligenz, Treue, Lebhaftigkeit und Neugierde. Sie sind ruhig, aber dennoch aufmerksam und aufgeweckt. Auch für ihr Selbstbewusstsein und ihren starken Willen sind sie bekannt.

Spiele und Aktivitäten mit dem Shiba

Shibas waren ursprünglich Jagdhunde und befinden sich noch nah an ihrem wölfischen Vorfahren. Daher sind Such- und Geschicklichkeitsspiele für diese Rasse gut geeignet, bei denen sie nach Beute schnüffeln und pirschen können. Auch Intelligenzaufgaben meistern die kleinen Japaner meistens mit Bravour. So können sie nicht nur ihre grauen Zellen anstrengen, sie können auch ihre aufmerksame Seite zeigen und sich all ihrer Sinne bedienen.

Shiba Inu: Futter und Ernährung

Shibas sind relativ anspruchslos in ihren Fressvorlieben. Sie können mit klassischem Hundefutter gefüttert werden. Du solltest nur darauf achten, dass Du Deinen Liebling mit genug Nährstoffen und Vitaminen versorgst und die Menge und die Nahrhaftigkeit des Futters auf die Bewegungsmenge abgestimmt ist.

Typische Krankheiten des Shiba

Viele typische Krankheiten sind bei dieser Rasse nicht bekannt, solange keine Überzüchtung vorliegt. Wie viele Hunderassen kann er aber an typischen Hundeleiden wie einer Hüftdysplasie oder einer Kniegelenksverletzung erkranken.

Shiba Inu Welpen beim Züchter kaufen

Shiba Welpen kosten um die 1.000 Euro. Wichtig ist beim Welpen-Kauf unbedingt die Wahl eines seriösen Züchters, für den das Wohl der Hunde im Fokus steht und nicht der reine Profit. Am besten besuchst Du den Züchter bereits vor dem Wurf und schaust Dir die Bedingungen vor Ort an. Sind die Hunde gesund und gut erzogen? Wenn Du ein schlechtes Gefühl hast, dann suche Dir lieber einen anderen Anbieter.

Für wen eignet sich ein Shiba Inu?

Wegen seines starken Charakters ist der Shiba Inu nicht als Anfängerhund geeignet. Besitzer benötigen Autorität, damit er sich ihnen bereitwillig unterordnet und Anweisungen folgt. Halter, die hingegen über einige Hundeerfahrung verfügen, finden im Shiba einen treuen, liebevollen, mutigen und intelligenten Begleiter.

Shiba Inu schlät