Mit dem Hund im Zug – Darauf müsst ihr achten

MITTWOCH, 06.09.2017

Komm wir fahren Zug....

Bevor der Winterurlaub oder die nächste Wochenendreise mit Hund ansteht, erklären wir was man bei einer Zugfahrt mit Hund beachten sollte.

Was kostet ein Zugfahrt für den Hund?

Wenn ein kleiner Hund in einer Transportbox Platz hat und andere Fahrgäste nicht beeinträchtigt, kann der Hund unentgeltlich bei der Deutschen Bahn mitgenommen werden. Er muss nicht die ganze Zeit in der Box sitzen.

Ist der Hund zu groß für eine Transportbox, muss er den halben Preis eines 2.Klasse Ticket bezahlen, egal ob er in der 2. oder 1.Klasse mitfährt.

Auch im komplett vom Herrchen gebuchten Schlafwagenabteil, ist ein Hund erlaubt.

Tickets sollte man im Reisecenter der Bahn kaufen. Beim Kauf von Online Tickets kann kein Hund ausgewählt werden. Hier muss stattdessen ein Kind von 6-16 Jahren ausgewählt werden.

In welches Abteil darf ein Hund?

Hunde sind in jeder Klasse und jedem Abteil erlaubt.

Das Bordrestaurant ist tabu für Hunde.

Was muss noch beachtet werden?

Für einen Hund kann kein Sitzplatz reserviert werden.

Den Hundeausweis und die Versicherungsnummer müssen Hundebesitzer immer dabeihaben.

Der Hund sollte rechtzeitig an das Zugfahren gewöhnt werden. Kürzere Strecken und ruhigere Fahrzeiten sind ideal für das Training.

Hunde müssen  (Ausnahmen bilden Blindenführ- und Begleithunde im Sinne von § 145 Abs. 2 Nr. 2 SGB IX) einen Maulkorb im Zug tragen, sofern sie nicht in einer geeigneten Transportbox befördert werden. Die Beförderung in einer Transportbox ist nur für Hunde bis zur Größe einer Hauskatze zulässig.

Tüten für den Hundekot sollten immer griffbereit sein.

Schlappohr wünscht "Gute Fahrt" mit Hund!

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