Hundeernährung

Für die Hundeernährung gibt es ein paar Grundregeln, an die sich Besitzer unbedingt halten sollten. Besonders der Futterplatz, die Uhrzeit und natürlich das Futter selbst sollten nicht leichtfertig gewählt werden.

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Hundeernährung: Wie oft füttern?

Die Frage nach den Futtereinheiten pro Tag lässt sich nicht pauschal beantworten. Bei der Hundeernährung kommt es auf die Größe des Tieres und seine persönlichen Vorlieben an. Kleine Hunde sollten morgens und abends gefüttert werden, denn sie verbrauchen verhältnismäßig viel Energie. Mittelgroße Hunde können einmal täglich gefüttert werden, aber auch das Aufteilen auf zwei Portionen pro Tag ist bei der Hundeernährung völlig in Ordnung. Große Hunde neigen oft zur Magendrehung, daher ist es für sie gut, wenn sie zwei oder sogar mehr kleine Futtereinheiten pro Tag erhalten. Ist Deine Hündin trächtig oder säugt sie ihre Welpen, braucht sie viel Kraft und damit auch mehrere kleine Futterrationen pro Tag. Hast Du einen Hund, der viel leistet, musst Du bei der Hundeernährung darauf achten, dass er über das Futter genug Energie bekommt. Ihn darfst Du – in Abstimmung mit Deinem Tierarzt – auch mehrmals täglich füttern.

Hundeernährung: Fütterungsregeln

Grundsätzlich solltest Du bei der Hundeernährung darauf achten, dass Du Deinen Hund immer zur gleichen Uhrzeit fütterst. So kann sich der Magen Deines Hundes gut einstellen und er wird keine Probleme „mit dem großen Geschäft“ haben. Feste Uhrzeiten und eine konsequente Hundeernährung können auch helfen, dem Hund das Betteln abzugewöhnen. Lässt der Hund Futter im Napf zurück (was eigentlich nie vorkommt) sollte dieser weggestellt werden.

TIERARZT ERKLÄRT: SO OFT SOLLTEST DU DEINEN HUND FÜTTERN

Hundeernährung: Gutes Futter

Hunde sind Jäger und fressen rohes Fleisch. Das gilt im Prinzip auch, wenn man Hunde als Haustiere hält. Eine ausgewogene Hundeernährung besteht also Fleisch und „dem imitierten Magen- und Darminhalt“. Wer möchte, kann Barf praktizieren. Hier bekommt der Hund rohes Fleisch und andere Elemente wie zum Beispiel Nüsse oder Gemüse. Etwas einfach wird es mit hochwertigem Hundefutter aus der Dose. Wichtig ist hierbei, dass genügend Vitamine und Nährstoffe enthalten sind. Die Hundeernährung muss im Laufe des Hundelebens angepasst werden. Welpen brauchen andere Nährstoffe und Vitamine als Hundesenioren. Möchtest oder musst Du die Futtersorte wechseln, dann sollte das nach und nach geschehen. Ein abrupter Wechsel belastet das Verdauungssystem.

Hundeernährung: Verbotenes Futter

Grundsätzlich sollte die Hundeernährung aus geeignetem Hundefutter bestehen. Sicher darf Dein Hund auch ab und zu mal etwas von Dir bekommen, was eigentlich kein Hundefutter ist. Achte aber darauf, dass Du ihm keine giftigen Lebensmittel für Hunde gibst. Sonst kann es schnell zu lebensgefährlichen Vergiftungen kommen. Bleibt von Deinem Essen Fleisch übrig, spricht grundsätzlich nichts dagegen, dass Dein Hund die Reste bekommt. Allerdings nur dann, wenn Du sicher sein kannst, dass er das Fleisch verträgt. Spüle Gewürze, Soßen und Marinaden mit lauwarmen Wasser ab. Prüfe, ob das Fleisch Knochenreste enthält. Und ganz wichtig: die Reste ersetzen die reguläre Mahlzeit, sonst droht Übergewicht. Möchtest Du Deinem Hund Nudeln, Reis oder Kartoffeln füttern, solltest Du das vorab mit Deinem Tierarzt klären.

Lesetipp:

Tierarzt Dr. med. vet. Rasso Mantel erklärt Dir, welche Nahrungsmittel für Hunde absolut tabu sind und was Du tun musst, wenn Dein Hund doch ein verbotenes Lebensmittel erwischt hat.