Hunde im Sommer: Das müsst ihr beachten

SAMSTAG, 26.08.2017

Endlich ist Sommer! Doch so sehr wir Haustierbesitzer auch von der heißen Jahreszeit begeistert sind - unsere treuen Vierbeiner kommen leider nicht immer gut mit ihr zurecht. Denn Hunde können ihre eigene Körpertemperatur nicht so gut regulieren wie wir Menschen. Während unser Körper genügend Schweißdrüsen aufweist, haben sie nur welche an den Pfoten und müssen sich hauptsächlich über ihre Zunge abkühlen. Um ihnen das Leben während der Sommerzeit so angenehm wie möglich zu machen, haben wir für euch einige Tipps zusammengestellt.

1.  Spaziergänge ja - Mittagshitze nein!

Besonders bei kranken oder älteren Hunden solltet ihr die Spaziergänge nicht in der Hitze der Mittagssonne machen. Denn die Temperaturen sind für angeschlagene oder prinzipiell sensible Hunde einfach zu hoch. Eine nachvollziehbare Regel, die jedoch leider häufig missachtet wird.

 2. Raus aus dem Auto!

Immer wieder kommt es zu tragischen Fällen, bei welchen Hunde an den Folgen eines Hitzeschlags sterben - nur weil Herrchen oder Frauchen sie alleine im Auto gelassen haben. Es wird oft unterschätzt, wie schnell sich der Innenraum auf tödliche Temperaturen erhitzen kann. Deshalb gilt prinzipiell: Raus aus dem Auto! Ein halb geöffnetes Fenster und die Absicht, schnellstmöglich zum Auto zurückzukehren, reichen nicht aus. Also besser erst gar kein Risiko eingehen!

3. Besondere Vorsicht bei Möpsen und Bulldoggen

Viele Möpse und Bulldoggen leiden an ihren plattgezüchteten Nasen und können kaum richtig atmen. Zur Sommerzeit wird das oft zum gefährlichen Problem. Denn anders als Hunde mit gesunder Anatomie sind sie kaum in der Lage, Luft über ihre Schnauze abzukühlen. Die Folge sind oft Kreislauf- und auch Herzprobleme. Deshalb gilt es, auf euren geliebten Vierbeiner zur Sommerzeit besonders zu achten.

4. Wasser, Wasser, Wasser

Haltet für euren Vierbeiner immer genügend frisches Wasser bereit. Denn besonders im Sommer kann der Wasserbedarf stark ansteigen. Eine Dehydration könnte sogar lebensgefährlich werden. Wenn ihr zusammen mit eurem Hund länger außer Haus seid, könnte eine Hundetrinkflasche sinnvoll sein.

5. Sommerschnitt für Hunde mit langem Fell

Bernhardiner, Berner Sennenhunde oder Neufundländer können mit ihrem dichten und langem Fell große Probleme bei Sommerhitze bekommen. Für den Hochsommer kann es mancherorts deshalb sinnvoll sein, das Fell eures Hundes zu scheren. Für die richtige Entscheidung und den besten Schnitt könnt ihr euch individuell bei eurem Tierarzt beraten lassen.

6. Schattenplätze bevorzugen

Um im Sommer glücklich zu sein, muss man nicht immer direkt in der Sonne brüten. Im Gegenteil: Ein lauschiges Schattenplätzchen ist bei Mensch und Tier beiderseits beliebt. Auf dem Balkon oder im Garten kann dafür mit einem Sonnenschirm nachgeholfen werden.

7. Ab ins kühle Nass

Habt ihr einen Badesee in der Nähe? Dann nichts wie los: Viele Hunde lieben es, sich im kühlen Nass zu erfrischen. Als Alternative für den Garten bietet sich ein Hundepool an. Dann steht dem erfrischendem Plantschen nichts mehr im Weg. Auch einfache Gartengeräte wie der Gartenschlauch samt Rasensprenger können bei euren Vierbeinern für großen Spaß und eine willkommene Abkühlung sorgen.