Napf ist nicht gleich Napf

Teil der Erstausstattung sollte unbedingt alles rund ums Futter des tierischen Neuzugangs seins. Zunächst einmal brauchst Du also mindestens zwei Näpfe, einen für das Futter und den anderen für das Wasser. Aus hygienischen Gründen sollten diese entweder aus Metall oder Keramik bestehen. Da die Stubentiger gerne mal gierig ihr Futter schlingen oder ungeduldig gegen den Napf klopfen, bietet sich ein Futternapf mit rutschfester Unterseite an. Planst Du, Dir zwei Katzen anzuschaffen, muss jedes Tier seine eigene Futterstelle bekommen – die charakterstarken Samtpfoten teilen einfach nicht gerne!

Das richtige Futter für die Katze

Womit Du die Katze füttern solltest, hängt dabei sowohl vom Alter, der Rasse als auch der tierischen Vorliebe ab. Zunächst einmal kannst Du Dich aber beim Züchter, im Tierheim oder im Fachhandel dazu beraten lassen, was Dein Tier an Nährstoffen benötigt. Danach geht es ans Ausprobieren: Katzen können bei ihrem Futter richtige Diven sein, beinahe jede hat ihre eigene Präferenz.

Die Transportbox: sicher unterwegs

Die Transportbox ist wohl das Erste, was Deine Katze von Ihrem neuen Hab und Gut zu Gesicht bekommt. Wie sonst solltest Du sie auch in ihr neues Zuhause transportieren? Doch auch für spätere Besuche beim Tierarzt, Umzüge oder für den Weg zum urlaubsbedingten Katzensitter ist die Box unerlässlich. Worauf Du beim Kauf achten solltest? – Die Transportbox sollte groß genug sein, damit sich eine erwachsene Katze bequem darin drehen kann. Ob Weidenkörbchen oder Plastikbox ist dabei vollkommen Dir überlassen. Der Vorteil von Plastik ist allerdings, dass es schneller gereinigt ist, falls dem gestressten Tier einmal ein kleines Malheur passiert. Aber wer könnte es dem Stubentiger verübeln: Da will man seiner täglichen Katzenroutine nachgehen und wird plötzlich irgendwohin abtransportiert – das kann schon mal auf den Magen schlagen!

Katzenspiele für das neue Zuhause

Was auf gar keinen Fall fehlen darf? Spiel und Spaß für deinen flauschigen Vierbeiner! Willst Du die Bindung zwischen euch vertiefen, eignet sich Spielzeug, bei dem ihr miteinander herumtollen könnt. Die meisten Katzen lieben Angelspielzeug, bei dem ihr Jagdinstinkt voll auf Touren kommt. Alternativ reicht dafür übrigens oftmals schon ein einfacher Laserpointer. Dann heißt es schnell: Möge die Punkt-Jagd beginnen! Doch auch wenn die Samtpfote mal alleine ist, will sie sich unterhalten können. Dafür eignen sich kleine Bälle oder Spielmäuse ganz hervorragen. Mit diesen kann sich das Tier von der drohenden Langeweile ablenken, bis Du wieder Zuhause bist.

Kratzen will die Katze!

Was ebenfalls im neuen Katzenheim nicht fehlen darf: der Kratzbaum. An diesem kann der Stubentiger seine Krallen wetzen – und verschont im Idealfall Deine Möbel. Je höher und größer der Kratzbaum ist, desto verlockender ist die luftige Spielwiese für die meisten Katzen. Von hier aus hat Dein felliger neuer Freund die komplette Umgebung im Blick und kann sich gegebenenfalls darauf zurückziehen, falls ihm nach einer kleinen Ruhepause ist.

Rückzugsmöglichkeiten: Hier kann Katze abschalten

Katzen sind echte Schlafmeister, von denen sich noch der härteste Langschläfer eine Scheibe abschneiden kann. Ganze 13 bis 16 Stunden kann eine Mieze mit Schlafen verbringen. Was sie dafür braucht? – Einen geeigneten Schlafplatz natürlich! Im Fachhandel findest Du eine Vielzahl an Schlafmöglichkeiten für Katzen: Kissen, Höhlen und Co. laden zum Schlummern ein. Doch was ist das Richtige? Am besten wartest Du mit dem Kauf einer solchen Rückzugsmöglichkeit ab, bis Du herausgefunden hast, wo Deine Katze am liebsten schläft. Rollt Sie sich auf einem Kissen oder weichen Stuhl zusammen, ist ein Katzenkissen das Richtige. Baust Du ihr mit Kissen und Decken einen kleinen Unterschlupf, den sie dann bevorzugt, ist eine kleine Katzenhöhle ideal.

Katzenklo: das Örtchen fürs Katzengeschäft

Katzen sind in der Regel sehr reinliche Tiere, die einen festen Platz für ihr Geschäft haben wollen – am besten für sich alleine. Darum solltest Du pro Katze auch mindestens ein stilles Örtchen bereitstellen. Was außerdem wichtig ist: die Sauberkeit der Katzentoilette. Eine Mieze mag es gar nicht, wenn ihr Katzenklo verschmutzt ist – irgendwie verständlich oder? Darum gehört eine Schaufel, mit der Du Kot oder verklumptes Katzenstreu entfernen kannst, ebenfalls zwingend zur Erstausstattung. Welches Katzenstreu Du verwendest, hängt einmal mehr von Deinem Stubentiger ab. Scheint Deiner Katze das Streu nicht zu gefallen, probierst Du Dich am besten durch die breite Auswahl, bis Du ein geeignetes findest.

Alles für die richtige Fellpflege

Wie bereits erwähnt: Sauberkeit steht bei Katzen ganz weit oben auf der Prioritätsliste. Dafür wird das Fell in der Regel gründlichst abgeleckt. Trotz aller Selbstständigkeit, ist besonders bei langhaarigen Rassen, wie Perser oder Maine Coon, eine zusätzliche Pflege nötig. Vor allem in der Zeit des Fellwechsels, solltest Du Deine Katze täglich kämmen. Dabei eignen sich Kämme mit rotierenden Zinken, in denen sich das lange Fell nicht so leicht verhakt. Doch auch Kurzhaarkatzen sollten ab und an einmal gebürstet werden. Bei ihnen kannst Du jedoch auf einen Gummistriegel setzen. Mit dessen Hilfe entfernst Du abgestorbene Haare und gönnst Deiner Samtpfote gleichzeitig eine wohltuende Massage – alles für das wohlige Katzenleben!