Verändertes Putzverhalten

Gestresste Katzen können einen extremen „Putzzwang“ entwickeln, bei dem sie sich krankhaft schlecken und säubern. Aber auch das genaue Gegenteil kann vorkommen: Dein Stubentiger putzt sich gar nicht mehr, das Fell ist schuppig oder fettig. Egal welches der beiden Extreme auftritt, eines ist klar: Deiner Katze geht es nicht gut.

Gründe können zum Beispiel Hautkrankheiten, Allergien oder ein Parasitenbefall, zum Beispiel durch Flöhe oder Milben, sein. Auch Verletzungen oder eine psychische Krankheit sind möglich. In schweren Fällen kann das Fell ausfallen oder die Katze leckt sich selbst wund. Spätestens dann solltest Du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Verändertes Fressverhalten

Appetitlosigkeit oder übermäßiges Verschlingen des Katzenfutters – beides kann auf eine gestresste Katze hindeuten. Solltest Du feststellen, dass sich Dein Stubentiger in dieser Hinsicht seltsam benimmt, solltest Du ihn im Auge behalten. Frisst er länger nichts, solltest Du zum Tierarzt gehen. Vor allem für ältere Katzen kann das schnell gefährlich werden, denn die Tiere nehmen auch viel Flüssigkeit über ihr Futter auf.

Katze geht nicht mehr auf das Katzenklo

Für gewöhnlich sind Katzen sehr reinliche Tiere, die sich zuverlässig in der dafür vorgesehenen Katzentoilette erleichtern – sofern sie das gelernt haben. Hat Dein Stubentiger sie normalerweise immer aufgesucht, fängt jedoch plötzlich an, sich andere Orte für die Notdurft zu suchen, solltest Du prüfen, ob es dafür einen Auslöser gibt.

Wichtig ist: Deine Katze macht das nicht aus Bosheit, Du solltest sie also nicht bestrafen, sondern viel mehr versuchen zu verstehen, welchen Hintergrund das hat. Es gibt mehrere Gründe, warum Dein Mitbewohner plötzlich seine Toilette meidet.

Wenn Du vor kurzem das Streu gewechselt hast, mag Dein Stubentiger diese vielleicht nicht. Katzen sind Gewohnheitstiere, Veränderungen sind ihnen häufig suspekt. Ähnlich ist es, wenn Du für die Katzentoilette einen neuen Ort gefunden hast: Ist es dort lauter oder nicht mehr so versteckt wie zuvor? Das kann Deinen kleinen Mitbewohner ebenfalls unter Druck setzen.

Solltest Du bemerken, dass Deine Katze nicht mehr uriniert, vielleicht sogar nur in der Streu scharrt, sich aber nicht erleichtert, solltest Du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Deine Katze könnte unter einer Blasenentzündung oder Harnwegsinfektion leiden. Da das sehr gefährlich werden kann, solltest Du möglichst schnell reagieren.

Verändertes Verhalten

Dein Stubentiger war eigentlich immer ein liebes Tier und fällt plötzlich durch aggressives Verhalten auf? Wirkt er generell gereizt und angespannt, solltest Du überlegen, ob diese Verhaltensänderung mit einem Vorfall in Deinem Umfeld zusammenfällt. Katzen reagieren sensibel auf Veränderungen, aber auch Lärm oder ein Schock können Folgen haben.

Katze zieht sich zurück

Auch wenn Katzen oft als Einzelgänger bezeichnet werden, suchen sie den Kontakt zu Menschen, die sie lieben. Zieht sich Dein Stubentiger zurück, bleibt für sich allein und Du bekommst ihn kaum noch zu Gesicht, solltest Du mit ihm zum Tierarzt. Dahinter könnte eine Krankheit stecken, die Deine Katze schwächt.